Ratgeber · Stand Oktober 2026 · von Marco Netzel

Was kostet eine Website für Handwerker?

Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Damit du weißt, worauf genau, erkläre ich hier die wichtigsten Kostenfaktoren. Mit der Checkliste am Ende kannst du Angebote sicher vergleichen.

Drei Wege zur eigenen Website.

Selbst mit einem Baukasten

Geringe laufende Kosten, aber viel eigene Zeit. Texte, Bilder, Datenschutz und Pflege liegen bei dir. Geeignet, wenn du Freude daran hast und Zeit einplanen kannst.

Mit einem Freelancer

Persönlicher Ansprechpartner und oft flexibel. Kläre vorher, wer Texte und Bilder liefert und wer sich später um Updates und Änderungen kümmert.

Mit einer Agentur

Mehr Leistung aus einer Hand, etwa Texte, Gestaltung, Technik und Werbung. Achte darauf, dass Umfang, Laufzeit und laufende Kosten klar im Angebot stehen.

Diese Faktoren bestimmen den Preis.

Umfang und Leistungsseiten

Eine Seite pro wichtiger Leistung hilft Interessenten und Google. Je mehr Leistungen und Orte du zeigen willst, desto mehr Seiten entstehen.

Texte und Bilder

Echte Projektfotos und verständliche Texte machen den größten Unterschied. Ob du sie lieferst oder ob sie erstellt werden, beeinflusst den Aufwand stark.

Gestaltung

Eine angepasste Vorlage ist schneller umgesetzt als eine individuelle Gestaltung. Entscheidend ist, dass dein Betrieb erkennbar wird und die Seite am Smartphone gut funktioniert.

Anfrageweg und Funktionen

Kontaktformular, Projektfragen zu Leistung, Ort und Zeitrahmen, Messung der Anfragen und Einwilligungsbanner gehören zu einer Website, die Kunden gewinnen soll.

Recht und Datenschutz

Impressum, Datenschutzerklärung, datenschutzfreundlich eingebundene Schriften und Dienste. Das ist kein Extra, sondern Pflicht.

Laufende Kosten

Domain, Hosting, technische Wartung und spätere Änderungen. Frag nach, was regelmäßig anfällt und ob eine Mindestlaufzeit gilt.

Was im Angebot oft fehlt.

Eine Website allein bringt noch keine Anfragen. Prüfe deshalb, ob diese Punkte enthalten sind oder separat dazukommen: das Google-Unternehmensprofil, Bewertungen deiner Kunden, eine Seite für dein Einsatzgebiet, die Messung von Anfragen und, falls gewünscht, Werbung mit eigenem Werbebudget. Wie Werbung über Google funktioniert, erklärt der Ratgeber zu Google Ads.

Checkliste für den Angebotsvergleich.

  • Wem gehören Domain, Website und Inhalte nach dem Projekt?
  • Wie viele Seiten und welche Leistungsseiten sind enthalten?
  • Wer schreibt die Texte, und wer liefert die Projektbilder?
  • Wie viele Korrekturschleifen sind eingeplant?
  • Was kosten Hosting, Wartung und spätere Änderungen, und gibt es eine Mindestlaufzeit?
  • Werden Schriften und Dienste datenschutzfreundlich eingebunden, und sind Impressum und Datenschutzerklärung berücksichtigt?
  • Wird die Website am Smartphone geprüft, und wie einfach ist der Weg zur Anfrage?
  • Kannst du später messen, wie viele Anfragen über die Website kommen?

Lohnt sich die Investition?

Rechne vom Auftrag aus, nicht von der Rechnung: Wie viel bleibt dir bei einem typischen Auftrag? Wie viele zusätzliche Aufträge im Jahr bräuchtest du, damit sich die Website bezahlt macht? Bei Handwerksaufträgen sind das oft nur wenige. Wichtig ist, dass die Website Anfragen für die Arbeiten bringt, die du wirklich übernehmen willst.

Häufige Fragen.

Reicht für einen Handwerksbetrieb ein Website-Baukasten?

Für den Anfang kann ein Baukasten reichen, wenn du Zeit für Texte, Bilder und Pflege hast. Du trägst dann aber selbst die Verantwortung für Datenschutz, Ladezeit und einen funktionierenden Anfrageweg.

Muss ich meine Website alle paar Jahre neu bauen lassen?

Nein. Eine gut aufgebaute Website lässt sich weiterentwickeln. Neu bauen lohnt sich meist erst, wenn Technik, Struktur oder Darstellung am Smartphone grundlegend nicht mehr passen.

Ist Suchmaschinenoptimierung im Website-Preis enthalten?

Eine saubere technische Grundlage und klare Leistungsseiten gehören dazu. Laufende Suchmaschinenoptimierung und die Pflege des Google-Unternehmensprofils werden meist gesondert vereinbart. Frag im Angebot ausdrücklich nach.

Kommen für Werbung weitere Kosten dazu?

Ja. Wenn du Google Ads oder Meta Ads schaltest, zahlst du das Werbebudget direkt an die Plattform. Die Betreuung der Kampagnen wird zusätzlich vereinbart. Seriöse Angebote weisen beides getrennt aus.

Warum nennt Performance Pioniere hier keine Preise?

Weil der Aufwand stark von deinem Betrieb abhängt: Umfang, vorhandene Inhalte und Ziele. Du bekommst nach einem kostenlosen Erstgespräch ein individuelles Angebot mit klar abgegrenzten Leistungen.

Wie gut arbeitet deine Website heute?

Bevor du neu baust: Der kostenlose Online-Kundencheck zeigt dir, wo deine Website und dein Google-Profil heute Kunden verlieren.

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Was braucht dein Betrieb als Nächstes?

Wir besprechen deine Ausgangslage und klären, welcher nächste Schritt sinnvoll ist. Du bekommst ein individuelles Angebot mit klarer Abgrenzung der Leistungen.

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